Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Presse

Pressemitteilung

Hier haben Sie die Möglichkeit, die aktuellen Pressemitteilungen des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig im vollen Wortlaut nachzulesen.
Pressefotos in hoher Auflösung senden wir Ihnen gern auf Anfrage zu.
Ältere Pressemitteilungen finden Sie in unserem Archiv.

Ausstellungseröffnung
Böhmen und Sachsen
Frühe Fotografien aus der Sammlung Scheufler
Studioausstellung 16.8.-15.10.2017

Leipzig, 14.8.2017: In Zusammenarbeit mit dem Fotoexperten und Sammler böhmischer Fotografie, Pavel Scheufler, und dem Generalkonsulat der Tschechischen Republik in Dresden widmet sich das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig einem bislang wenig beachteten Abschnitt gesamteuropäischer Fotografiegeschichte.
Die Ausstellung zeigt prägende Stationen in der Entwicklung früher böhmischer und sächsischer Fotografie am Beispiel einiger der wichtigsten Vertreter des Mediums. Neben beeindruckenden Zeugnissen früher Fotokunst im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts dokumentiert sie den kontinuierlichen kulturellen Austausch der beiden engen Nachbarn Böhmen und Sachsen.
Prag, Bade- und Kurorte wie Karlovy Vary (Karlsbad), die Böhmische Schweiz und das Böhmische Mittelgebirge waren beliebte Motive der zahlreichen sächsischen Fotografen, die Böhmen rege bereisten und fotografisch ablichteten. Im Vergleich dazu zog es ihre böhmischen Kollegen eher selten in die entgegengesetzte Richtung und ihre Arbeiten sind weitestgehend unbekannt. Ihr Interesse konzentrierte sich fast ausschließlich auf Dresden und die Sächsische Schweiz.

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40 Jahre Sportmuseum – eine unvollendete Geschichte

Leipzig, 19.7.2017: Am 23. Juli 2017 wird das Sportmuseum, eine Einrichtung des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig, 40 Jahre alt. Trotz vieler Ungewissheiten überwiegt der Optimismus, in naher Zukunft ein neues Domizil zu finden.

Langer Anlauf, kurzer Sprint
Von der Idee bis zur Gründung eines Sportmuseums in Leipzig vergingen 114 Jahre. Zum dritten deutschen Turnfest 1863 in Leipzig war solch ein Gedanke erstmals aufgekommen. 1867 begründete der Geschäftsführer der Deutschen Turnerschaft Ferdinand Goetz zwar in seinem Wohnhaus die erste sporthistorische Sammlung Deutschlands, doch sie überlebte den Gründer nur um einige Jahrzehnte ...

Von Interim zu Interim
Zwar erfolgte 1993 ein Grundsatzbeschluss des Leipziger Stadtrates zum Erhalt des Museums bzw. der bedeutenden Sammlung, doch ein geeigneter Standort für das neue Sammlungs- und Dokumentationszentrum konnte nicht gefunden werden. Fünf Jahre lang zog die wachsende Sammlung von Interim zu Interim; die historischen Sportgeräte mussten zeitweise in konservatorisch ungeeigneten Räumen wie im Torhaus Dölitz, in der ehemaligen „Iskra“-Gedenkstätte in Probstheida oder im Kellerbereich der ehemaligen DHfK untergebracht werden.

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Pressefoto: Sportmuseum auf der Dammkrone des Zentralstadions, Foto: Wolfgang Zeyen (566 KB)

 

Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig erhält Erinnerungsstücke
an den Opernregisseur Joachim Herz
Do 15. Juni 2017, 11 Uhr
Alte Handelsbörse, 04109 Leipzig.

Leipzig: 7.6.2017: Die Witwe des im Jahr 2010 verstorbenen Leipziger Operndirektors, Frau Prof. Dr. Kristel Pappel, und der Verein „Leipziger Romantik“ (vormals Richard Wagner Gesellschaft 2013 e.V.) übergeben dem Museum unter anderem eine „Meistersinger“-Partitur mit handschriftlichen Notaten und Regieanweisungen. Mit dieser von Herz inszenierten Wagner-Oper war 1960 das neu erbaute Leipziger Opernhaus am damaligen Karl-Marx-Platz, heute Augustusplatz, eröffnet worden.

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Ausstellungseröffnung
Adam Friedrich Oeser (1717–1799)
Zum 300. Geburtstag
Ausstellung im Schillerhaus 14.6.–10.9.2017
Eröffnung am 13.6.17, 18 Uhr

Adam Friedrich Oeser war Maler, Bildhauer und Buchillustrator. Als Mitbegründer und erster Direktor der Leipziger Zeichnungs-, Mahlerey- und Architectur-Academie, die noch heute als Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) bekannt ist, prägte er über 40 Jahre lang die damalige Kunstszene.
Nicht allein als Zeichenlehrer Johann Wolfgang Goethes, sondern auch als Lehrer und
Kollege vieler später berühmter Zeitgenossen wie Johann Heinrich Wilhelm Tischbein oder
Christian Gottlieb Geyser ging er mit seinem besonderen Stil der Empfindsamkeit in die
Kunstgeschichte ein.

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Ausstellungseröffnung
Plan! Leipzig, Architektur und Städtebau 1945-1976
17.5.-27.8.2017
Eröffnung am 16.5., 18 Uhr

Leipzig, 15.5.2017: Die Ausstellung zeigt die wechselvolle Baugeschichte der Messestadt Leipzig in den drei Jahrzehnten nach Kriegsende bis zur Grundsteinlegung des  Wohngebietes Leipzig-Grünau im Sommer 1976.

Die Sonderschau knüpft an die Ausstellungen zur Architektur in Leipzig in den Jahren der Weimarer Republik und während der NS-Diktatur an Die Ausstellung entstand in enger  Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Leipzig und dem Amt für Bauordnung und  Denkmalpflege Leipzig. Zahlreiche, auch bislang unveröffentlichte Pläne und Fotos zeigen ein breites Bild vom Baugeschehen dieser Zeit.

In zwei großen Kapiteln zeichnet die Sonderschau die Entwicklung vom Wiederaufbau und der Phase der Nationalen Bautraditionen zum industriellen Bauen nach.
Bestimmte in den 1950er Jahren in deutlicher Angrenzung zum Wiederaufbau in der Bundesrepublik das Leitbild der kompakten und monumental komponierten Stadt den  Aufbau am Promenadenring und in der Windmühlenstraße, setzte sich zu Beginn der 1960er Jahre das Konzept der offenen Stadtlandschaft mit großen Freiräumen durch.

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Ausstellungseröffnung
Kontraste
Leipziger Stadtansichten um 1965
Fotografien von Klaus Liebich
Studioausstellung 6.5.– 30.7.2017
Eröffnung zur Museumsnacht am 6.5., 18 Uhr

Leipzig, 4.5.2017: Klaus Liebich, von 1963 bis 1992 Dozent für Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, widmete sich in den 1960er Jahren der Dokumentation des noch immer vom Krieg gezeichneten Leipziger Stadtbildes.
Vielfach wählte er die Vogelperspektive, um die Strukturen der Stadt sichtbar werden zu lassen. Das Besondere an seinen Farbfotografien sind die bewusst gewählten Kontraste zwischen den auch nach fast 20 Jahren immer noch sichtbaren Spuren des Krieges und dem langsam beginnenden Aufbau in der Stadt.

Zu den Motiven von Klaus Liebich zählen aber auch die bereits instand gesetzten Sehenswürdigkeiten und lebendige Straßenbilder vom Messegeschehen. Sie geben einen Eindruck von der Betriebsamkeit der ersten Nachkriegsmessen in der Stadt, zeigen interessante Fahrzeuge westlicher Messegäste und Werbeflächen neben noch vorhandenen Ruinenresten.

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Schiller aktuell
überregionales Kolloquium zu Ehren Friedrich Schillers
mit Vorträgen, Diskussionen und Begegnungen

Leipzig, 24.4.2017: Das in diesem Jahr am 13. Mai 2017, 15 Uhr, in der Leipziger Alten Handelsbörse stattfindende Schiller-Kolloquium steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Skadi Jennicke, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur der Stadt Leipzig.

Initiiert vom Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig in Zusammenarbeit mit dem  Freundeskreis Schillerhaus, ist das Schiller-Kolloquium bereits zu einer festen  überregionalen Größe geworden.
Ziel des Kolloquiums ist es „Schiller nicht nur in seiner Rolle als großen deutschen Dichter,
sondern ihn als zeitkritischen Geist, als Historiker, als Philosoph, als Erzieher, Aufklärer und
Visionär zu würdigen und damit eine Brücke zwischen ihm und der Kultur unserer Zeit zu bauen, die ja von globalen Krisen bestimmt wird. Vielleicht kann uns der Dichter  fantasievolle Anregungen zur Bewältigung dieser Probleme geben?“, so Dr. Volker  Rodekamp, Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig.

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Ausstellungseröffnung
Luther im Disput. Leipzig und die Folgen
Eröffnung am 11.4.2017, 18 Uhr

Leipzig: 11.4.2017: Die Stadt Leipzig ist ein Ort der Reformationsgeschichte von nationaler Bedeutung. Diese historische Zäsur ist untrennbarer Bestandteil des historischen Gedächtnisses der Stadt und wird im Jubiläumsjahr eine besondere Würdigung erfahren.

Die Reformation gehört zu den fundamentalen Ereignissen der europäischen Geschichte. Ihren Ausgangspunkt nahm sie 1517 in Wittenberg. Leipzig als benachbarte Universitäts- und Buchstadt spielte dabei eine prominente Rolle. In den ersten Jahren der Reformation war Leipzig der wichtigste Druck- und Verlagsort für die Schriften Martin Luthers. Aus den Druckerpressen der Stadt traten die neuen Ideen ihre Reise in die Welt an und ebneten den Weg für den neuen Glauben.

Vom 27. Juni bis 15. Juli 1519 wurde Leipzig zum Schauplatz der Disputation zwischen dem katholischen Theologen Johannes Eck und Martin Luther. Dieser öffentlich ausgetragene Streit verschärfte die Fronten, der endgültige Bruch mit der alten Kirche zeichnete sich ab.
Die Leipziger Disputation gilt als Hauptereignis der Leipziger Kirchengeschichte der Reformationszeit.
Danach verlor Leipzig vorübergehend diese zentrale Stellung. Der sächsische Herzog Georg (der Bärtige) war zum erbitterten Gegner der lutherischen Lehre geworden und unterband deren Ausbreitung bis zu seinem Tod 1539. Dies bedeutete vor allem für den Buchplatz Leipzig einen herben Rückschlag, das florierende Geschäft mit den Büchern Martin Luthers machten nun andere.

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Ausstellungseröffnung
LEIPZIGER GESICHTER
2.2. - 26.2. 2017
Promenaden Hauptbahnhof Leipzig
Eröffnung am 2.2., 11 Uhr

Leipzig, 2.2.2017: Kritiker rühmen die Noblesse, mit der Stefan Hoyer sein fotografisches Handwerk ausübt, seine fantasievolle Genauigkeit und den Ehrgeiz, Perfektion zu erreichen, den Moment festzuhalten.
Seine ausgeprägte Liebe gehört dem Schwarzweiß-Porträt, das sorgfältig ausgeleuchtet auf das Wesentliche konzentriert. Zur mittlerweile umfangreichen Sammlung dieser „besonderen Köpfe“ gehören neben unbekannten Menschen Prominente jeder Couleur, aus der Kulturszene wie aus Politik, Gesellschaft, Mode oder Sport. Von Udo Lindenberg bis Michael Ballack und Christoph Hein, von Dietmar Bär oder Werner Schulz bis Michael Triegel. „Porträtfotografie ist der stets höchst überhebliche Versuch, wenigstens einen Blick hinter eine Fassade zu erhaschen. Einem Gegenüber selbst in der oft flüchtigen Begegnung unter die Maske zu schauen. Vielleicht eine Ahnung davon zu gewinnen, was ihn bewegt“, kommentiert Stefan Hoyer.

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Wiedereröffnung des Museums Zum Arabischen Coffe Baum
Di 31.1.2017, 17 Uhr

Leipzig, 30.1.17: Seit der Eröffnung im Jahr 1999 besichtigten fast 400 000 Besucher die jüngste der Einrichtungen des Stadtgeschichtlichen Museums mit ihren geschichtsträchtigen Exponaten zur Kaffeekultur.
In den vergangenen Monaten wurde die Ständige Ausstellung nicht nur inhaltlich überarbeitet, sondern auch grafisch neu aufbereitet. Die 15 Ausstellungsräume wurden einem veränderten Farbkonzept angepasst und mit neuen Exponaten sowie Film- und Tondokumenten bereichert.
Zahlreiche Objekte werden durch LED-Spots publikumswirksam in Szene gesetzt. Last but not least wurde ein Besucherleitsystem installiert, das den Gästen den Rundgang durch das Museum erleichtert.

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Vorschau
Schiller aktuell
überregionales Kolloquium zu Ehren Friedrich Schiller
13. Mai 2017

Leipzig, 16.1.2017: Das am 13. Mai 2017, 15 Uhr, in der Leipziger Alten Handelsbörse stattfindende Schiller-Kolloquium steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Skadi Jennicke, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur der Stadt Leipzig. Organisiert wird die Veranstaltung zu Ehren des großen Dichters und Philosophen vom Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Schillerhaus. Das Kolloquium bietet Fachleuten, Literaturliebhabern und Interessierten Gelegenheit zum professionellen und anregenden Meinungsaustausch.

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